Hetzen leicht gemacht [Dokto-RANT #3]

Zum Abschluss des Jahres habe ich mich noch einmal vor mein Mikrofon gesetzt und ein paar der Ereignisse der letzten Wochen Revue passieren lassen. Wenn ihr etwas Sitzfleisch mitbringt und ca. 50 Minuten lang meinen Worten lauschen wollt, dann wünsche ich jetzt schon einmal viel Spaß dabei! Unabhängig davon möchte ich aber allen Lesern meines Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017 wünschen. Auf ein weiteres Jahr voller Scheinargumente, Fehlschlüsse und Unfug den es aufzuklären gilt!

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Lu labert – Feminismus als Seifenoper

Bekanntermaßen ist die deutsche Youtubelandschaft bereits seit längerer Zeit von nicht deklarierten Sponsorschaften und Werbeverträgen durchsetzt. Dass aber gleich ein ganzer Youtube-Kanal nur als Fassade für die missionarischen Bestrebungen einer Nichtregierungsorganisation namens PinkStinks fungiert, dürfte die gesamte Problematik auf die nächste, höhere Ebene transportiert haben.

In diesem Video befasse ich mit dem Kanal Lu Likes, der Schauspielerin „Lu“ und den Initiatoren bei PinkStinks. Viel Spaß!

Doktorant empfiehlt: tl;dr über Ideologie in der Datenanalyse

tl;dr erklärt uns in diesem Video vier mögliche Interpretationen eines empirischen Befundes (Gender Wage Gap) unter jeweils einem anderen theoretischen Bezugsrahmen: Feminismus, Libertarismus, libertärer Feminismus und Evolutionspsychologie:

Fazit: Erkenntnistheoretische Bezugsrahmen sind am besten geeignet, um Interpretationen aus ideologisch-geprägten theoretischen Bezugsrahmen zu widerlegen. Dieser „Kampf der Ideen“ wird allerdings durch eine Fülle an feministischen Hypothesen erschwert, für die es zwar wenige bis keine empirischen Befunde gibt, diese aber durch permanente Wiederholung und gegenseitige Zitierungen den Status anerkannter Theorien erlangt haben (Patriarchatstheorie, Privilegientheorie, Theorie des Geschlechts als soziale Konstruktion, etc.) und in vielen Personenkreisen innerhalb und außerhalb der Akademia als objektive Fakten anerkannt werden.  Daher müssen empirische Wissenschaftskonzepte eine ausreichende Alternative an Theorien aufbauen, welche anschließend den Platz feministischer Theorien einnehmen können.