Statistik fälschen leicht gemacht

Nachdem gestern Thomas „The Boss“ Fischer in einem Nachtrag zu seiner Kolumne vom 28.06.2016 erneut den Boden mit „empörten Feministinnen“ aufgewischt hat, ist die am selben Tag erschienene Replik von Frau Stokowski etwas unter dem Radar geflogen. „Das ist doch eigentlich ganz positiv!“, mag jetzt der eine oder andere von sich geben und würde dafür auch zustimmendes Nicken erhalten. Ich möchte mich daher auch gar nicht sonderlich lange mit den Zeilen von Frau Stokowski aufhalten, sondern mich mit einer Studie beschäftigen, die sie in ihrem Artikel verlinkt.

Sie schreibt:

Es geht um eine Reform, die Feministinnen seit Langem fordern, die wegen der Istanbul-Konvention seit Jahren fällig ist und im Grundsatz fraktionsübergreifend befürwortet wird. Rückert findet das verheerend: „Das Intime gerät in Verdacht, das Schlafzimmer wird zum gefährlichen Ort.“ Gefährlich für diejenigen, die potenziell Täter oder Täterin werden könnten. Für potenzielle Opfer hingegen war das Schlafzimmer bisher schon „ein gefährlicher Ort“: Im Jahr 2004 gaben in einer repräsentativen Studie in Deutschland 25 Prozent der Frauen an, körperliche und/oder sexualisierte Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner erlebt zu haben. Längst nicht alle zeigen die Taten an. [Hervorhebung nicht im Original]

25% der Frauen, also jede Vierte, hat schon einmal körperliche und/oder sexualisierte Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner erlebt? Das klingt ja ungeheuerlich. Und aus dem Grund habe ich mir die Studie Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland einmal etwas genauer angeschaut.

Aus meiner Sicht sind vor allem drei zentrale Fragen relevant: 1. Wie sind körperliche und/oder sexualisierte Gewalt definiert? 2. Mit welcher Methodik wurden die Daten erhoben? 3. Wie setzen sich die besagten 25% aus der Stichprobe zusammen?

1. Die Definition von körperlicher und sexualisierter Gewalt:

Die körperlichen Gewalthandlungen, die im Rahmen der Studie abgefragt wurden, umfas­sen ein breites Spektrum an Gewalthandlungen, von leichten Ohrfeigen und wütendem Wegschubsen über Werfen oder Schlagen mit Gegenständen bis hin zu Verprügeln, Wür­gen und Waffengewalt (vgl. Itemliste 1 im Anhang dieser Broschüre).

[…]

Im Vergleich zu den erfassten Handlungen körperlicher Gewalt bezogen sich die Items zu sexueller Gewalt auf einen engeren Gewaltbegriff, der ausschließlich strafrechtlich relevan­te Formen wie Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung und unterschiedliche Formen von sexueller Nötigung unter Anwendung von körperlichem Zwang oder Drohungen umfasste (vgl. Itemliste 2 im Anhang)

Fair enough, wie der Engländer sagen würde. Auch wenn ich ein ungutes Gefühl bei der Breite des Spektrums an erfassten Gewalthandlungen habe. Leichte Ohrfeigen und wütendes Wegschubsen werden mit Verprügeln, Würgen und Waffengewalt gleichgesetzt? Naja, dieser Faktor wird ganz bestimmt später in der deskriptiven Statistik berücksichtigt. Oder?

2. Die Methodik:

Die folgenden Überblicksdaten zur Gewaltbetroffenheit der Frauen seit dem 16. Lebensjahr beziehen sich bei körperlicher und sexueller Gewalt auf alle Angaben aus dem mündlichen und schriftlichen Fragebogenteil. Die Überblicksdaten zu sexueller Belästigung und zu psy­chischer Gewalt beziehen sich nur auf die Angaben im mündlichen Fragebogenteil, da zu diesen keine vergleichbaren Untersuchungsinstrumente im schriftlichen Teil vorliegen.

Eine Befragte galt als von einer Gewaltform betroffen, wenn sie in der Einstiegsfrage oder in der nachfolgenden Itemliste angab, mindestens eine der genannten Gewalthandlungen mindestens einmal in ihrem Erwachsenenleben erlebt zu haben; weitere Differenzierun­gen wurden dann anhand der nachfolgenden Angaben zu erlebter Gewalt vorgenommen. [Hervorhebung nicht im Original]

Natürlich wird dieser Faktor nicht berücksichtigt. Stattdessen reicht bereits der Umstand, dass eine Befragte irgendwann seit ihrem 16. Lebensjahr einmal „wütend geschubst“ wurde (welchen Mehrwert auch immer das Adjektiv dabei hat), um als „Opfer von Gewalt“ klassifiziert zu werden. Das dürfte wohl die beste Methode sein, um seine Zahlen inflationär aufzublähen. It’s not a bug, it’s a feature.

Und entsprechend sieht dann auch die erste Itemliste der mündlichen Befragung aus:

Studie_GewaltFrauenItemliste1

Beißen, Kratzen, Schubsen, Arm umdrehen auf der gleichen Stufe mit Verprügeln, Würgen, Verbrühen und Waffengewalt. Vermutlich sind unter dieser Definition 99% aller Menschen schon einmal „Opfer von Gewalt“ geworden, wenn sie auch nur eine öffentliche Schule besucht haben. Itemliste 2 ist komischerweise deutlich fokussierter und daher auch nachvollziehbarer:

Studie_GewaltFrauenItemliste2Mich dünkt, hier wurde in vollem Bewusstsein die Definition einer Gewaltform, nämlich der körperlichen Gewalt, so offen und breit wie möglich gestaltet, um noch einen Plan B in der Hinterhand zu halten, falls die erhobenen Daten am Ende nicht ins gewünschte Bild passen.

Da habe ich den Autoren aber dann doch zu viel „Anerkennung“ entgegenbringen wollen. Sie haben stattdessen einfach noch einen Fragebogen, mit einer eigenen Itemliste erstellt, um körperliche und sexuelle Gewalt in Paarbeziehungen zu erfragen:

Studie_GewaltFrauenItemliste4_1

Hm. Die Art und Weise der Befragung kommt mir irgendwie bekannt vor. Warum genau erfasst man hier nicht „ausschließlich strafrechtlich relevan­te Formen wie Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung und unterschiedliche Formen von sexueller Nötigung unter Anwendung von körperlichem Zwang oder Drohungen“, so wie in Fragebogen Nummer 2? Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

3. Die Zusammensetzung der zitierten 25%:

Und tadaa, was sehen wir dann in der deskriptiven Statistik?

Studie_GewaltFrauenItemliste3

Sexuelle Gewalt allein kommt „nur“ auf 12% bzw. 13% wenn auch noch die Daten aus einem weiteren, schriftlichen Fragebogen mit einbezogen werden. Dieser Wert war den Autoren offenbar zu gering und überraschenderweise ist nahezu jede dritte Befragte schon einmal Opfer von körperlicher Gewalt gewesen. Warum also nicht einfach eine weitere Kategorie erstellen, in der man dann mit einem zusätzlichen Fragebogen ermittelt, ob eine Befragte sexuelle oder körperliche Gewalt durch den Partner erlitten hat? Und schon sind wir bei den von Frau Stokowski zitierten 25%. Klingt natürlich deutlich besser, nicht wahr?


Jetzt bin ich bei einer weiteren Betrachtung der Formulierungen in der Tabelle aber doch noch mal etwas stutzig geworden. In der Legende findet sich folgende Erklärung:

die Anteile erhöhen sich,wenn Angaben aus schriftlichem Fragebogen einbezogen werden (siehe Angaben in Klammern bei türkischen/osteuropäischen Migrantinnen und Hauptuntersuchung).

Das heißt, dass die Zahlen ohne Klammern sich nur aus der mündlichen Befragung zusammensetzen, während sich die Zahlen mit Klammern entweder nur aus der schriftlichen Befragung oder aus mündlicher und schriftlicher Befragung zusammensetzen. Der Text ist in Bezug darauf leider nicht eindeutig. Für die Hauptstudie (also die dunkel-orange Spalte), wird aber noch einmal explizit gesagt, dass es sich hier nur um die schriftliche Befragung bei den Zahlen in Klammern handelt (****).

Warum sinkt die Zahl von 25% auf 13%, wenn man eine schriftliche Befragung durchführt? Dieser Unterschied ist definitiv nicht zu vernachlässigen. Wurden hier den Befragten bei der mündlichen Befragung bestimmte Antworten nahegelegt?

Die letzte Kategorie lautet außerdem „sexuelle oder körperliche Gewalt durch Partner“. Itemliste 5 beschreibt aber die „Erfassung von körperlicher und sexueller Gewalt in Paarbe­ziehungen im schriftlichen Fragebogen“.

Woraus setzen sich also die 25% zusammen, die laut der Legende aus einer mündlichen Erhebung stammen müssen, wenn nur eine schriftliche Befragung über körperliche und sexuelle Gewalt vorgenommen wurde? Wurden hier dann letztendlich doch die Werte aus Itemliste 1 und 2 zusammengeworfen?

Möglicherweise übersehe ich hier etwas. Oder die Studie ist einfach irreführend und basiert auf einer unpräzisen und schlechten Methodik. You decide.

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16 Gedanken zu “Statistik fälschen leicht gemacht

  1. Man fragt sich ja, warum ihnen 13% nicht schlimm genug waren. Wenn man dazu noch eine Dunkelziffer geschätzt hätte(und das explizit und mit Erklärung wie), wären sie auch auf legitimen Weg auf ihre 20+ Prozent gekommen.

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    • Danke für Deinen Hinweis!

      Hierzu noch eine kleine Ergänzung von mir: Daraus, daß sowohl Betrug als auch Betrugs-Versuch strafbar sind, folgt nicht, daß Betrug = Betrugs-Versuch. Diebstahl und Mord sind auch beide strafbar. Aber daraus folgt eben nicht, daß Diebstahl = Mord.

      Darum: Aus welchem Grund auch immer Betrugs-Versuch Betrug sein soll – wer versteht schon die Juristen -, der Grund hierfür kann nicht darin bestehen, daß sowohl Betrugs-Versuch als auch Betrug strafbar sind. Dass sowohl Betrugs-Versuch als auch Betrug strafbar sind, heißt ja einfach nur, daß beide Tatbestände eine bestimmte Eigenschaft gemeinsam haben. Und aus dieser Gemeinsamkeit folgt noch nicht, daß beide miteinander identisch sind.

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  2. Super Haupttext! Auch prima Kommentare! Danke dafür!

    Ich möchte noch kurz eine Ergänzung vornehmen. Einen wesentlichen Fehlschluß erkennt man schon in folgender Formulierung (ich kenne die Studie nicht in Gänze):

    „Im Jahr 2004 gaben in einer repräsentativen Studie in Deutschland 25 Prozent der Frauen an, körperliche und/oder sexualisierte Gewalt durch den Partner oder Ex-Partner erlebt zu haben. Längst nicht alle zeigen die Taten an.“

    Der Übergang von Satz 1 zu Satz 2 ist nicht zulässig. Warum nicht?

    Allgemein gesprochen: Die Studie handelt davon, was Personen sagen, welche verbalen Äußerungen sie in Bezug auf bestimmte Fragen tätigen. Darum läßt die Studien keinen Schluß darauf zu, welche Taten sich im Leben der betroffenen Personen wirklich ereignet haben.

    Natürlich kann man auf der Basis von verbalen Äußerungen Hypothesen darüber aufstellen, was den betreffenden Personen widerfahren ist, wie oft, wie schlimm, usw. Aber dann muß man eine explizite und systematische Plausibilität-Betrachtung anstellen: Wie glaubwürdig sind die Angaben dieser Personen? Was könnte den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen verfälscht haben?

    Ist das in der Studie so gemacht worden? Ich vermute: Die Studie unterstellt einfach, daß die meisten verbalen Äußerungen wahrheitsgetreu sind. Petitio!

    Solche Plausibilitäts-Betrachtungen stellen wir übrigens auch im täglichen Leben an: Eine Arbeitskollegin sagt mir z. B.: „Gestern Abend beim Geburtstag meines Vaters – meine Schwester wieder mal … einfach unmöglich!“

    Ich überlege: Es gibt kaum einen Arbeitstag, an dem meine Kollegin nicht über ihre Schwester herzieht. Allerdings steht diese Schwester bei den Eltern hoch im Kurs: Sie hat ihr Studium eben nicht abgebrochen (im Gegensatz zur Kollegin), sie lädt ihre Eltern immer wieder zu Ausflügen ein (im Gegensatz zur Kollegin) und dergleichen Vieles mehr. Also bilde ich folgende Hypothese: Sooooo schlimm wird das wohl nicht gewesen sein, was die Schwester auf der Geburtstagsfeier da abgezogen hat. Vielleicht hat sie der Kollegin den Rang abgelaufen – wieder einmal. Aber die Eltern werden wohl nichts dagegen gehabt haben … usw.

    Denselben Fehler findet man übrigens, wenn gesagt wird, daß nur 8 Prozent aller Vergewaltigungen auch angezeigt würden. Woher weiß man überhaupt, daß eine Vergewaltigung stattgefunden hat? Man hat ja nur die Aussagen der betreffenden Frauen (also kein Gerichtsurteil). Und diese Aussagen können wahr sein – oder auch falsch.

    Vielleicht sollte man hier nicht von einem „Fehler“ sprechen – sondern besser von einem Betrugs-Versuch … Schließlich wollen wir deutsch und deutlich reden.

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  3. „Warum sinkt die Zahl von 25% auf 13%, wenn man eine schriftliche Befragung durchführt?“

    Das ist scheinbar anders gemeint. Die 25% beziehen sich auf den aktuellen Partner und alle früheren, also auf das ganze Leben, die 13% nur auf den letzten Partner.

    Erstaunlich fand ich übrigens Fußnote 11: „…gaben knapp 6 % aller befragten Frauen an, vergewaltigt worden zu sein, 4 % nannten eine versuchte Vergewaltigung, 5 % den Zwang zu intimen Körperberührungen, 3 % den Zwang zu anderen sexuellen Praktiken ….“

    Die 6 % stattgefundenen Vergewaltigung sinbd viel.

    Kritisch fand ich die Zusammensetzung der Frauenpopulation:
    „Die repräsentative Hauptuntersuchung basiert auf 10.264 Interviews, die bundesweit von Februar bis Oktober 2003 mit in Deutschland lebenden Frauen im Alter von 16 bis 85 Jahren durchgeführt wurden.“
    Die ältesten haben den 2. Weltkrieg noch mitbekommen, und die Übergriffe dürften viele Jahrzehnte zurückliegen. In den 70er Jahren herrschten noch z.T. andere Rechtsvorstellungen. Das Mindeste wäre gewesen, die Altersverteilung der Frauen anzugeben und ggf. eine Angabe, wieviele Jahrzehnte der letzte Vorfall zurückliegt.

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    • Das ist scheinbar anders gemeint. Die 25% beziehen sich auf den aktuellen Partner und alle früheren, also auf das ganze Leben, die 13% nur auf den letzten Partner.

      Danke für den Hinweis! Das war für mich so aus der Tabelle nicht wirklich ersichtlich. Generell ist die gesamte Formulierung verwirrend und unpräzise. Was jetzt genau aus der schriftlichen Befragung stammt und was aus der mündlichen ist ebenfalls nicht klar, denn bei Fußnote 43 steht:

      Die Angaben in Klammern beziehen sich jeweils auf die Angaben im mündlichen und im schriftlichen Fragebogen.

      Es gibt aber nur einen *schriftlichen Fragebogen* für die Kategorie „Sexuelle oder körperliche Gewalt durch Partner“. Dieser wird hier aber nur in den Klammern angegeben, was noch einmal explizit durch die **** verdeutlicht wird.

      Wo ist also die Itemliste für die mündliche Befragung der Kategorie „Sexuelle oder körperliche Gewalt durch Partner“?

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  4. Oh mein Gott die Mutter meines Kindes hat durch es beim Stillen Gewalt erlebt (gebissen so das es weh tat und da es beim Stillen passiert ist war es garantiert sexualisierte Gewalt)

    Könnte mein Kind ein/e/Sexuelle/r Sadist/in sein?.

    Wann schließen wir endlich diese Schutzlücke und die Strafmündigkeit auf 0 Jahre herab?

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    • Das Beispiel mit dem Säugling sollte zeigen wie naja…Sinnfrei diese Untersuchung ist,

      beissen und kratzen, hart anfassen, könnte auch aus versehen beim leidenschaftlichen einvernehmlichen Liebesspiel zwischen zwei Erwachsenen passieren.

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      • Die Ironie/Sarkasmus war mir schon bewusst.

        Ich finde es mittlerweile erschreckend mit welchen „Studien“ Poltik gemacht wird,
        Handwerklich auf Kindergartenniveau
        oder wenn sie mal Handwerklich gut gemacht sind werden falsche Schlußfolgerungen von Presse und Politik verkündet, um mal wieder eine Sau durchs Dorf zu treiben.

        Aktuell:
        z.B. die „Zahlungsunwilligen Väter“
        bei der in der Presse und Politik schlußfolgerungen gezogen werden zu der die Studie explizit sagt, das dafür keine Zahlen vorliegen und Forschungsbedarf besteht.

        Oder der Tod der Willkommenskultur auf SPON
        Bei der eine Studie von 2014 mit 2000 Teilnehmer davon ca 400 mit Migrantionshintergrund
        mit einer Studie von 2015 mit 1300 Teilnehmer + zusätzlich 200 Befragter mit Migrationshintergrund aus einer studie Befragung (insgesamt 500 Teilnehmer mit Migrationshintergrund) verglichen werden…

        Beide Studien sind natürlich selbstverständlich Rohpräsenstatatativ…
        Kann natürlich sein,
        Nur scheinen Beide nicht vergleichbar zu sein wenn sich der Anteil von Menschen mit ausländischen Wurzeln in Deutschland von 2014 auf 2015 nicht von 20% auf 33% erhöht hat.

        Oder man muss eine Gewichtung nutzen um die Vergleichbarkeit herzustellen bzw. die vorhandenen Teilnehmer an die tatsächliche Bevölkerungszahl anzupassen…
        Nur wie repräsentativ ist das dann noch?
        Und ist das dann nicht schon „Pipi-Langstrumpf-Wissenschaft“? (ich mach mir die Welt…)

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  5. https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0ahUKEwiNxN7b5N7NAhXKlxoKHROVCHwQFggeMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.bmfsfj.de%2FRedaktionBMFSFJ%2FAbteilung4%2FPdf-Anlagen%2Fstudie-gewalt-maenner-langfassung%2Cproperty%3Dpdf%2Cbereich%3Dbmfsfj%2Csprache%3Dde%2Crwb%3Dtrue.pdf&usg=AFQjCNGhC1Qfog-96qEVeEXSb_3FXsKMMQ&sig2=ZsdYVsMAo3m4UCS___CDKA&cad=rja

    Jeder dritte Mann bis zum 50. Lebensjahr hat in seinem Leben eine über das „übliche Maß hinausgehende Gewalterfahrung“ gemacht, jede fünfte insgesamt hatte seine erste diesbezügliche Erfahrung bei der Bundeswehr.

    Sprich: Der Staat war für jeden fünften Mann Ursache seiner über das übliche Maß hinausgehenden Gewalterfahrung. Und dieser Staat heischt sich also an, daran etwas ändern zu wollen? Wie glaubgwürdig soll das sein?

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